Neuigkeiten an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück_dafabet888官网,大发dafa888 / de-DE dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück Sat, 23 May 2026 03:33:59 +0200 Sat, 23 May 2026 03:33:59 +0200 TYPO3 EXT:news news-15969 Thu, 21 May 2026 10:39:49 +0200 Forschung, die bewegt: Neues Imagevideo der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück ver?ffentlicht_dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten-iui/2026/05/forschung-die-bewegt-neues-imagevideo-der-hochschule-osnabrueck-veroeffentlicht/ Film gibt Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftsteams an Niedersachsens forschungsst?rkster dafabet888官网,大发dafa888 für angewandte Wissenschaften (Osnabrück, 21.05.2026) Wie sieht ein nachhaltiges Ern?hrungssystem von morgen aus? Wie k?nnen wir die Pflegeversorgung sichern? Und wie profitieren Wirtschaft und Gesellschaft von digitalen Technologien? Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich die rund 450 Wissenschaftler*innen an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück aktuell besch?ftigen. Ihr Ziel: Die Welt von morgen ein Stück lebenswerter zu machen. In ihrem neuen Imagevideo zeigt die dafabet888官网,大发dafa888 exemplarisch, an welchen Themen die Forschenden arbeiten. Das Video ist ab heute auf dem YouTube-Kanal der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück online abrufbar. 

Forschung mit Partner*innen aus Wirtschaft und Gesellschaft

Im Mittelpunkt des Films stehen Fragestellungen und L?sungsans?tze aus den drei Forschungsschwerpunkten ?Agrar- und Ern?hrungssysteme, Landschafts- und Stadtentwicklung“, ?Gesundheit, Gesellschaft, Wirtschaft“ und ?Nachhaltige Technologien und Prozesse“. Die Forschenden arbeiten oft interdisziplin?r in Teams und Hand in Hand mit Partner*innen aus der Praxis. Das Video gibt Einblicke in die Arbeit in den hochmodernen Laboren, Versuchsbetrieben und weiteren R?umlichkeiten in Osnabrück und Lingen, aber auch in die Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen in der Region. 

20 Millionen Euro an Forschungsdrittmitteln pro Jahr

Mit rund 20 Millionen Euro an Drittmitteln pro Jahr ist die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück die forschungsst?rkste dafabet888官网,大发dafa888 für angewandte Wissenschaften in Niedersachen. Die rund 450 Professor*innen, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Promovierenden arbeiten aktuell in über 100 Forschungsprojekten an den Standorten in Osnabrück und Lingen. 80 Labore und mehrere spezialisierte Forschungsgeb?ude bieten den Wissenschaftler*innen Platz und modernste Technik, um erfolgreich an den relevanten Fragestellungen unserer Zeit zu forschen.
Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten sind auf der Webseite der Forschungsschwerpunkte zu finden.

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AuL IuI MKT WiSo hochschulweit Forschung Pressemitteilung
news-15886 Mon, 11 May 2026 08:00:00 +0200 Elektrofahrzeuge als Zwischenspeicher: Neues Forschungsprojekt zur klimafreundlichen Energieversorgung von E-F?hren _dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten-iui/2026/05/elektrofahrzeuge-als-zwischenspeicher-neues-forschungsprojekt-zur-klimafreundlichen-energieversorgung-von-e-faehren/ dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und Reederei Norden-Frisia starten gemeinsames Projekt zur bi-direktionalen Integration von Elektrofahrzeugen in den Betrieb einer F?hre Wie die Mobilit?t zu den ostfriesischen Inseln nachhaltig und zukunftsf?hig gestaltet werden kann, untersuchen die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und die Reederei Norden-Frisia in einem neuen gemeinsamen Projekt ?Bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen“ (BIDI-EL). Gef?rdert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verfolgt das Projekt das Ziel, die F?hrverbindungen zu den ostfriesischen Inseln schrittweise von fossilen Energietr?gern zu befreien und gleichzeitig das regionale Stromnetz deutlich zu entlasten.

Im Zentrum des Vorhabens steht die intelligente Verknüpfung von Elektromobilit?t und Energieversorgung mit einem sogenannten Vehicle-to-Grid-System (V2G). Dabei werden die Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz der Reederei über die auf dem Gel?nde installierte Photovoltaikanlage geladen. Frisia betreibt seit M?rz 2025 die erste vollelektrische Personenf?hre in der deutschen Nordsee. Sie verbindet Norddeich Mole und die Insel Norderney. Trifft diese im Hafen ein, kehrt sich der Energiefluss um: Dann speisen die Fahrzeugbatterien gemeinsam mit der PV-Anlage Strom in das Ladesystem der F?hre ein. Auf diese Weise werden die Fahrzeuge zu dezentralen Energiespeichern für den Betrieb der F?hre. So kann der Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie deutlich erh?ht und das ?ffentliche Netz spürbar entlastet werden.

Wissenschaftliche Expertise aus Technik und Nachhaltigkeitsmanagement

Wissenschaftlich geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer und Prof. Dr. Kai-Michael Griese von der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. Pfisterer, Professor für Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme, bringt seine Expertise in resilienten elektrischen Energieversorgungssystemen und Elektromobilit?t ein. Griese, Professor fürBetriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, verantwortet die betriebswirtschaftliche Perspektive mit Fokus auf Nachhaltigkeitsmanagement, klimaangepasste Gesch?ftsmodelle und Kreislaufwirtschaft.

?Die bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen bietet nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zur herk?mmlichen Mobilit?t, sondern kann auch wesentlich zur Entlastung des Energieversorgungsnetzes beitragen“, sagt Pfisterer. ?Durch die Nutzung von Fahrzeugen als dezentrale Energiespeicher wird der Anteil regenerativer Energie maximiert, das Netz entlastet und die Fahrzeugbatterien in einem ?Wellness-Betrieb‘ gehalten.“

Die technischen Voraussetzungen sind bereits vielversprechend: Auf dem Gel?nde der Reederei ist seit 2024 eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.700 Kilowattpeak installiert, eine Erweiterung ist geplant. Erg?nzt wird sie durch einen station?ren elektrischen Speicher auf dem Parkplatz der Reederei, der nun um die Batterien der dort parkenden Elektrofahrzeuge erweitert wird.

Von der Forschung in die Praxis: zukunftsf?hige Gesch?ftsmodelle

?Innovationen wie das bi-direktionale Laden sind essentiell, um zukunftsf?hige Mobilit?tsl?sungen zu schaffen“, so Pfisterer. ?Das Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die über die anf?nglichen Projektergebnisse hinausgehen, und die Grundlage für langfristige, nachhaltige Gesch?ftsmodelle und L?sungen zur Energieversorgung zu schaffen“, erg?nzt Griese.

?Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen für die nachhaltige Transformation unserer Mobilit?t“, sagt Olaf Weddermann, Gesch?ftsführer der Reederei Norden-Frisia. ?Die Kombination von E-F?hre und bi-direktionalem Laden für Elektrofahrzeuge ist ein wichtiger weiterer Schritt zur Erreichung einer fossilfreien Zukunft und zur Verringerung der Umweltauswirkungen unserer Transportdienste.“

Hintergrund

Das Projekt wird von der DBU mit 164.894 Euro gef?rdert und l?uft bis Januar 2027. Die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück bringt als forschungsst?rkste dafabet888官网,大发dafa888 Niedersachsens ihre interdisziplin?re Expertise in Technik, Wirtschaft und Nachhaltigkeit ein. Die Reederei Norden-Frisia, ein traditionsreiches norddeutsches Unternehmen, stellt seit über 140 Jahren F?hrverbindungen zu den ostfriesischen Inseln bereit und arbeitet eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen, um neue L?sungen für eine nachhaltige Schifffahrt zu entwickeln.

 

Weitere Informationen 

Prof. Dr. Kai Michael Griese
Telefon: 0541 969 – 3880
E-Mail: k-m.griese@hs-osnabrueck.de 

Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer
Telefon: 0541 969 – 3664
E-Mail: j.pfisterer@hs-osnabrueck.de 

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IuI WiSo hochschulweit Forschung Pressemitteilung Vernetzung
news-15910 Fri, 08 May 2026 13:20:18 +0200 Erstes HSOS MINT Connect Café – for women: Vernetzung und Austausch in entspannter Atmosph?re_dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten-iui/2026/05/erstes-hsos-mint-connect-cafe-for-women-vernetzung-und-austausch-in-entspannter-atmosphaere/ Offene Gespr?che, pers?nliche Einblicke und dafabet888官网,大发dafa888n für Frauen im MINT-Bereich Im April fand erstmals das HSOS MINT Connect Café – for women statt, das vom FemSTEMtisch organisiert wurde. In entspannter Café-Atmosph?re kamen rund 20 Frauen aus unterschiedlichen MINT-Bereichen der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück zusammen, um sich zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.

Ein Highlight war die pers?nliche Fuckup-Story von Prof.in Dr.-Ing. Farzaneh Vahidi, Professorin für Hochspannungstechnik und Elektrische Energietechnik an der dafabet888官网,大发dafa888. Mit gro?er Offenheit gab sie Einblicke in ihren beruflichen Werdegang und sprach über Herausforderungen, Umwege und Lernprozesse. Damit setzte sie einen Impuls für einen offenen Austausch über realistische Karrierewege im MINT-Bereich.

Im weiteren Verlauf entwickelten sich intensive Gespr?che zu Themen wie Karriereentscheidungen, pers?nliche Herausforderungen im Studium und Berufsalltag, Rollenbilder im MINT-Umfeld sowie zur Frage, wie Austausch und gegenseitige Unterstützung konkret gelingen k?nnen. 

Die Offenheit, die gegenseitige Wertsch?tzung und das Engagement der Teilnehmerinnen machten deutlich, wie viel Potenzial in offenen Begegnungen steckt, in denen Erfahrungen geteilt und neue Perspektiven gewonnen werden k?nnen. Ganz besonders, wenn Studentinnen, Mitarbeiterinnen und Professorinnen verschiedener MINT-Fachbereiche sich gegenseitig inspirieren und voneinander lernen. 

Das HSOS MINT Connect Café – for women wurde von allen Beteiligten als sehr bereichernd wahrgenommen: ?Es ist wichtig, dass es Chancen für Frauen in MINT gibt. Entscheidend ist aber, dass daraus reale M?glichkeiten werden. Wenn wir wollen, dass mehr Frauen in MINT bleiben und wachsen, müssen wir Zugeh?rigkeit schaffen. dafabet888官网,大发dafa888 wie das HSOS MINT Connect Café - for women zeigen immer wieder, wie wertvoll es ist, Erfahrungen offen zu teilen, Orientierung zu finden und dafabet888官网,大发dafa888 aufzubauen, und zwar über Fachbereiche und Karrierestufen hinweg“, betont Josefine Mersch, Studentin Wirtschaftsinformatik (dual) und studentische Hilfskraft im Projekt FemSTEMtisch.

 

Weitere Informationen

Svenja Folkerts
Telefon:0591 80098 356
E-Mail: s.folkerts@hs-osnabrueck.de 
 

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IuI MKT News Nachricht WIR
news-15897 Wed, 06 May 2026 12:32:34 +0200 Vergangenheit zum Anfassen: Studierende der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück entwickeln interaktive Runen-Station für das Varusschlacht-Museum_dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten-iui/2026/05/vergangenheit-zum-anfassen/ Zwei Media & Interaction Design-Studierende haben eine Touchscreen-Anwendung für die Sonderausstellung ?VERLORENE KRIEGER – Germanen zwischen Macht und Mythos“ in einem Kooperationsprojekt mit dem Museum und Park Kalkriese entwickelt. Seit dem 25. April k?nnen G?ste des Varusschlacht-Museums in Bramsche im Osnabrücker Land eine einzigartige Pr?sentation von mehr als 1.200 germanischen Artefakten aus dem 2. bis 5. Jahrhundert nach Christi erleben und sich an interaktiven Stationen neue Perspektiven auf das Leben der Germanen erschlie?en. Woher nahmen die Germanen eigentlich die Idee für eine eigene Schrift? Diese bis heute wissenschaftlich nicht eindeutig gekl?rte Frage stellt sich auch im Zusammenhang mit den rund 1.500 Jahre alten Funden aus dem Thorsberger und Nydamer Moor im heutigen deutsch-d?nischen Grenzgebiet, wo sie über die Jahrhunderte hinweg au?ergew?hnlich gut erhalten blieben. Denn unter ihnen befinden sich zwei der ?ltesten mit Runen beschrifteten Objekte.

 

Ausstellungs-Komponente motiviert zum Mitmachen

Direkt neben der Vitrine mit den beiden Schaustücken l?dt eine interaktive Touchscreen-Station dazu ein, dem Ursprung der Runen auf die Spur zu kommen. Entwickelt wurde sie von Nicole Tkacev und Michael Eden, beide studieren Media & Interaction Design an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. In einem Semesterprojekt setzten die Studierenden das Vorhaben vollst?ndig um: Von der Konzeption der Inhalts- und Interaktionsstrukturen über das Design der Benutzeroberfl?che und der digitalen Schriftzeichen der antiken Alphabete bis hin zur Programmierung der App und dem Test der Benutzerfreundlichkeit ihrer L?sung – in regelm??igem Austausch mit der Kuratorin Teresa Kopp und dem Ausstellungsteam. So ist eine Applikation entstanden, die mit gro?fl?chigen, eher ungew?hnlich gestalteten Interaktionselementen die G?ste des Museums dazu anregt, das ?lteste nordische Runenalphabet zu untersuchen, auszuprobieren und mit verschiedenen noch ?lteren Zeichensystemen aus Südeuropa, den m?glichen Vorbildern der Runen, zu vergleichen. Zum Abschluss k?nnen die G?ste w?hlen, welche der aktuellen Forschungsthesen zum Ursprung der Runen sie am meisten überzeugt.

Kuratorin Teresa Kopp berichtet: ?Unser Wunsch an die Station war es, zu zeigen, dass Forschung kein abgeschlossener Prozess ist, sondern stets von offenen Fragen begleitet wird. Die ungekl?rte Herkunft der Runenschrift ist ein besonders anschauliches Beispiel dafür. Mit der Station m?chten wir die Besuchenden dazu einladen, sich selbst mit dieser Fragestellung auseinanderzusetzen, unterschiedliche Argumente abzuw?gen und schlie?lich eine eigene Meinung zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden war für uns ausgesprochen inspirierend: Mit ihrem frischen Blick von au?en, kreativen Ideen und ihrem Fachwissen haben sie das Projekt auf überzeugende Weise umgesetzt.“

 

Beispiel für Interdisziplinarit?t und Praxisbezug des Designstudiums

Der Hochschulbetreuer Prof. Henrik Arndt stellt fest: ?Die in Museen zunehmend stattfindende Erweiterung der klassischen Ausstellungsformate um digitale Interaktion und Partizipation er?ffnet im Bereich des Media & Interaction Designs neue, ausgesprochen spannende T?tigkeitsfelder. Es ist beeindruckend zu sehen, wie souver?n die Studierenden auch diese Herausforderungen meistern und wie viel Anerkennung ihre Arbeit erf?hrt.“ Das Projekt zeige exemplarisch, wie sich der fachliche Facettenreichtum des Studiengangs in der Praxis bew?hre, so der Professor für Interaktive Medien an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. 

Nicole Tkacev freut sich über praktische Erfahrungen im Projekt: ?Es ist ein gro?er Unterschied, ob man eine Aufgabe nur für die Abgabe in der dafabet888官网,大发dafa888 bearbeitet oder tats?chlich mit dem Auftraggeber aus der Praxis an einem Tisch sitzt. Zu sehen, wie das Museum arbeitet und dabei sein eigenes Wissen einbringen zu k?nnen, war sehr motivierend.“ Durch den engen Austausch lerne man viel schneller, was in der Praxis wichtig ist, betont die Studentin. Sie empfiehlt ihren Studiengang jedem, ?der Lust auf Abwechslung hat. Wir k?nnen in ganz unterschiedlichen Bereichen ausprobieren. Durch die Praxisprojekte erh?lt man die M?glichkeit, nicht nur die Theorie kennenzulernen, sondern auch an echten Aufgaben zu arbeiten. Wer gern sofort etwas macht und sehen will, was aus den eigenen Ideen entsteht, ist in diesem Studiengang genau richtig.“

Der Studiengang Media & Interaction Design kombiniert die vielf?ltigen Bereiche der Gestaltung digitaler Medien mit Inhalten der Informationstechnologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaft. Vom 1. bis zum 31. Mai k?nnen sich Interessierte mit einem digitalen Portfolio um einen Studienplatz für das kommende Wintersemester bewerben. Mehr Informationen stehen unter www.hs-osnabrueck.de/mid-ba bereit.

 

?berregionale Bedeutung der Ausstellung im Wechselspiel von Wissenschaft, Kultur und Bildung

Die Bedeutung der Ausstellung unterstreicht auch die hochrangige Beteiligung bei der Er?ffnung: Gru?worte sprachen dabei die Osnabrücker Landr?tin Anna Kebschull, der Nieders?chsische Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs, die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur von Schleswig-Holstein Dorit Stenke sowie Christine Regus, Generalsekret?rin der Kulturstiftung der L?nder. Die Einführung übernahmen Ralf Bleile, Direktor des Museums für Arch?ologie Schloss Gottorf, und Stefan Burmeister, Gesch?ftsführer des Museums und Parks Kalkriese. Ihre Pr?senz verdeutlicht die überregionale Relevanz der Ausstellung und die enge Verbindung von Wissenschaft, Kultur und Bildung. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 7. November 2027 im Museum und Park Kalkriese zu sehen.
Weitere Informationen: www.verlorene-krieger.de

 

Kontakt für die Medien:
dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück
Prof. Henrik Arndt
Professor für Interaktive Medien
Telefon: +49 (0) 541 969-3882
E-Mail: h.arndt@hs-osnabrueck.de 

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Fakult?ten IuI hochschulweit Pressemitteilung Vernetzung Studium Studieninteressierte
news-15862 Mon, 27 Apr 2026 15:07:34 +0200 Weniger Energieverluste, mehr Effizienz: Forschung zu elektrischen Antriebssystemen an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück_dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten-iui/2026/04/weniger-energieverluste-mehr-effizienz-forschung-zu-elektrischen-antriebssystemen-an-der-hochschule-osnabrueck/ Promovend untersucht das Zusammenspiel von Umrichter und Elektromotor Elektrische Antriebe sind allgegenw?rtig: Sie stecken beispielsweise in Elektroautos, Industrieanlagen, Zügen oder Windkraftanlagen. Lukas Gallus von der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück untersucht in seiner Promotion daher, wie elektrische Antriebe effizienter und nachhaltiger betrieben werden k?nnen. Sein Ziel ist es, bislang schwer quantifizierbare Energieverluste besser zu verstehen und so Potenziale für Energieeinsparungen und geringere W?rmeentwicklung zu erschlie?en.

Kleinste Verluste sichtbar machen

In modernen Anwendungen werden Elektromotoren meist nicht direkt aus dem Stromnetz gespeist, sondern über sogenannte Umrichter. Diese wandeln elektrische Energie, etwa aus dem Netz oder aus Batterien, so um, dass Drehzahl und Leistung des Motors flexibel geregelt werden k?nnen. Das erm?glicht hohe Effizienz und Anpassungsf?higkeit, bringt aber auch Nebenwirkungen mit sich.

?Durch das Ein- und Ausschalten der Umrichter entstehen elektromagnetische Schwingungen, die zus?tzliche Verluste im Motor verursachen – insbesondere bei gro?en Differenzen zwischen dem h?chsten und dem niedrigsten Spannungspegel“, erkl?rt der Promovend. Die wirtschaftliche Verringerung dieser Verluste ist bisher kaum erforscht. Genau hier setzt Lukas Gallus seine Forschung an und nimmt dabei Umrichter und Motor als Gesamtsystem in den Blick. 

Untersucht wird, wie stark unterschiedliche Umrichterkonzepte die Verluste und die W?rmeentwicklung in unterschiedlichen Motoren beeinflussen. Erste Absch?tzungen zeigen: Auch scheinbar kleine Effekte k?nnen relevant sein. ?Schon ein halber Prozentpunkt zus?tzlicher Verlustleistung kann bei leistungsstarken Motoren mehrere Hundert Watt ausmachen – Energie, die letztlich als W?rme verloren geht und auch abgeführt werden muss“, so Gallus. 

Von der Elektromobilit?t bis zur Medizintechnik

Relevant ist dieser Verlust in den verschiedensten Bereichen. Etwa in der Elektromobilit?t: ?Weniger Verluste bedeuten mehr Reichweite oder kleinere Batterien bei gleicher Leistung“, sagt der Promovend. Gleichzeitig reduziert eine geringere W?rmeentwicklung den Kühlaufwand und er?ffnet neue konstruktive Freiheiten für kompaktere und leistungsdichtere Motoren. ?Zum Beispiel in der Medizintechnik: Elektrisches Werkzeug wie es bei Zahn?rzt*innen oder in Operationss?len zum Einsatz kommt, muss pr?zise, leicht und leistungsstark sein. Gleichzeitig darf es w?hrend des Einsatzes nicht hei? werden in der Hand.“

Auch in der Industrie oder bei mobilen Anwendungen wie Bahn- oder Spezialantrieben kann eine optimierte Auslegung des Gesamtsystems Energie sparen und Ressourcen schonen. Langfristig tr?gt die Forschung damit auch zu Klimaschutz, Ressourceneffizienz und technologischer Unabh?ngigkeit bei. ?Auch wenn die einzelnen Effekte klein erscheinen m?gen, entfalten sie durch die enorme Verbreitung elektrischer Antriebe eine gro?e Wirkung“, sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Professor für Elektrische Antriebe an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und Betreuer der Promotion. 

Kooperative Promotion

Das Promotionsprojekt entsteht in Kooperation mit der Universit?t der Bundeswehr München. W?hrend dort der Fokus auf der Leistungselektronik liegt, bringt die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück ihre Expertise in der elektrischen Antriebstechnik und Simulation ein. Die Kombination erm?glicht eine ganzheitliche Betrachtung des Systems.

Dafür sind experimentelle Untersuchungen an Motorprüfst?nden im Antriebslabor der dafabet888官网,大发dafa888 sowie umfangreiche Simulationen geplant. So soll eine allgemeine Bewertungsgrundlagen entwickelt werden: Welche Motoren reagieren besonders empfindlich auf Umrichtereinflüsse wie zus?tzliche Oberschwingungsverluste? Wo lohnt sich der Einsatz aufwendigerer Technik – technisch wie wirtschaftlich?

Lukas Gallus, der schon seinen Bachelor und seinen Master an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück gemacht hat, sagt über seine pers?nliche Motivation: ?Es ist die Freude am Verstehen, wenn man diesen Aha-Moment erlebt“.

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IuI hochschulweit Forschung Pressemitteilung
news-15850 Fri, 24 Apr 2026 08:00:00 +0200 dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück auf der Hannover Messe: Resiliente Energieversorgung im Fokus_dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten-iui/2026/04/hochschule-osnabrueck-auf-der-hannover-messe-resiliente-energieversorgung-im-fokus/ Aktuelle Forschungsprojekte zu Microgrids und KI-gesteuerten Netzen vorgestellt. Die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück ist in diesem Jahr wieder auf dem Gemeinschaftsstand der Nieders?chsischen dafabet888官网,大发dafa888n auf der Hannover Messe vertreten – und zog mit ihren Projekten zur resilienten Energieversorgung hochkar?tige Besucher*an. Neben Falko Mohrs, Nieders?chsischer Minister für Wissenschaft und Kultur (MWK), informierten sich auch Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, sowie Prof. Dr. Rianne Letschert, niederl?ndische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, über die zukunftsweisenden Forschungsarbeiten der dafabet888官网,大发dafa888.

Energieversorgung im Krisenfall: Microgrids 

Im Mittelpunkt standen Projekte, die zeigen, wie elektrische Energieversorgung auch bei Netzausf?llen sichergestellt werden kann. Eine m?gliche L?sung: Microgrids – kleine, stabile Netze, die eine autarke Versorgung vor Ort erm?glichen. Durch die Modifikation netzangeschlossener Komponenten wie Photovoltaik-Systemen, Batteriespeicher oder Blockheizkraftwerke k?nnen Microgrids entstehen. Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Labor für Elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, hat hierfür Hard- und Software entwickelt die elektrische Energiequellen und -senken netzbildend arbeiten lassen. 

Praxisnahe Anwendungen und internationale Kooperationen

Pfisterer und sein Team zeigen auf der Messe Exponate, die nicht nur die Ideen veranschaulichen, sondern auch die praktische Umsetzbarkeit zeigen. Dazu geh?ren bi-direktionale Ladepunkte: die intelligente Verknüpfung von Elektromobilit?t und Energieversorgung, bei dem Elektrofahrzeuge über eine PV-Anlage geladen werden und bei Bedarf als dezentrale Energiespeicher dienen, um den Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie zu erh?hen und das ?ffentliche Netz zu entlasten. Ein weiteres Projekt sind mobile Schnelllades?ulen für kritische Infrastruktur, die gemeinsam mit der Polizei Niedersachsen und niederl?ndischen Sicherheitsbeh?rden im Rahmen eines EU-Projekts entstanden sind. Zudem pr?sentieren sie KI-gesteuerte Microgrid-L?sungen für Metropolen wie Toronto die gemeinsam mit dem Center for Urban Energy (CUE) der Toronto Metropolitan University entstanden sind.

Weitere Informationen 

Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer
dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück
Telefon: 0541 969 3664
E-Mail: j.pfisterer@hs-osnabrueck.de

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IuI hochschulweit Nachricht Vernetzung